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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

UND WAS WÜNSCHST DU DIR ZU WEIHNACHTEN, MARLENE?


Eigentlich wollte ich schon am Montag über meine Weihnachtsvorfreude schreiben. Dann kam, wie das ja manchmal so ist, das Leben dazwischen, ein Virus und schlaflose Nächte. Aber gerade an solchen Tagen hilft es, über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken. Weihnachten zum Beispiel. Am Wochenende, bei einem Spaziergang draußen in der Kälte, war es nämlich zum ersten Mal da, ganz leise nur, aber unverkennbar: das Weihnachtsgefühl. So eine ganz bestimmte Wärme im Bauch, die nichts mit Lebkuchen und Tannenbäumen und Weihnachtsmärkten zu tun hat. So eine leise Freude auf die Dunkelheit, auf dicke Jacken und Mützen, auf Kerzen und Kakao, aufs Langsamwerden (oder wenigstens Langsamerwerden), aufs Lesen unter Wolldecken, auf das Warten auf den ersten Schnee und das erste Last Christmas im Radio, eine heilige Tradition meiner Schwester und mir, wer das erste Mal Wham! im Radio hört, ruft sofort den anderen an, aufs Keksebacken mit dem kleinen Mädchen, aufs Kartenschreiben, auf Rotkohl und Klöße und Soße (oder besser gesagt: Soße mit Klößen und Rotkohl). (Ich weiß auch, dass ich spätestens im Januar einen riesigen Winterrappel kriegen werde, dass ich die Dunkelheit und das Grau und die Kälte und die dicken Jacken ganz schrecklich finden werde, aber heute und jetzt, psssst, freue ich mich über die Weihnachtsvorfreude). Passend zum Gefühl habe ich beschlossen, Menschen, die ich mag, nach ihrem Wunschzettel zu fragen, vielleicht sind ja für euch auch ein paar schöne Ideen dabei. Den Anfang macht meine Freundin Marlene. Also: Was wünscht du dir zu Weihnachten, liebe Marlene?

Marlene: Nehmen wir mal an, der Weihnachtsmann hat ein unbegrenztes Budget und Verständnis dafür, dass man sich Schuhe wünscht, in denen man auf einem Barhocker eine gute Figur macht. Nehmen wir weiterhin an, dass dem Weihnachtsmann klar ist, dass ich mir natürlich auch einige immaterielle Dinge wünsche, die er mir auch bescheren darf. Dass die sich aber schwerer bildlich darstellen lassen als, sagen wir mal: Pumps von Prada. Wenn wir das alles annehmen, dann ist das meine Wunschliste:
(Eins) Das Diamond Light von Eric Therner. Diese Glühbirne habe ich selbst schon, aber weil ich sie verschenken will, steht sie heute noch einmal auf dem Wunschzettel. Wunderschön.
(Zwei) Ich wünsche mir, mit meinem eigenen Geklimper gegen den Weihnachtsbaum anzustrahlen. Mit diesem Paar Ohrringe von Sabrina Dehoff sollte das gelingen.
(Drei) Bluse Hawaii von Filippa K. (über Zalando). Von Hemden wie diesem kann man nicht genug haben. In dieser Farbe schon gar nicht.
(Vier) Mette-Marit Cardigan von Petersen. Ist euch auch so kalt? Mir nicht mehr, mit diesem Cardigan.
(Fünf) "Grace: A Memoir". Grace Coddington ist seit Jahrzehnten eine der bemerkenswertesten Frauen der Modewelt. Ganz sicher also ein bemerkenswertes Buch. 
(Sechs) Pumps von Prada. Ist Weihnachten nicht die Zeit der Wunder? 
(Sieben) Glas Melodia von Zara Home. Mit diesen Gläsern wird meine Küche zu einem Speakeasy und der Apfelsaft zu einem guten Whiskey.

Danke, Marlene!

EIN PAAR DINGE, DIE MIR GUTE LAUNE MACHEN

ZWEI JAHRE SLOMO