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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

DER JANUAR 2016 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)





Das Jahr hat gerade angefangen, da ist der Januar auch schon wieder rum. Netterweise hat er sich gar nicht so januarlich wie in den letzten Jahren angefühlt. Ob es daran lag, dass ich mir zur Abwechslung mal so ziemlich gar nichts vorgenommen habe (außer mehr Pausen einzulegen)? Der Januar 2016 war jedenfalls gut. Weil wir einem Schneemann ein Schneekind gebaut haben. Weil es Pfannkuchentorte zum Sonntagsfrühstück gab. Und weil:

.... ich es so schön finde, dass Stepha und ich fünf Jahre nach unserem ersten Kaffee-Blind-Date immer noch Freundinnen sind. Darauf ein gemeinsames Passfoto!

... weil ich ein zartes, weißes Top gefunden habe, das schon nach Frühling aussieht. Und ich meine goldenen Boots wiederentdeckt habe.

... ein anstrengender Montagmorgen mit frischen Blumen plötzlich nur noch halb so anstrengend war.

... uns das Rijksmuseum den schönsten Nachmittag seit langem beschert hat. Letztes Jahr hat sich das Amsterdamer Museum die Aktion #startdrawing ausgedacht und alle Besucher dazu aufgefordert, die Bilder, die sie sich im Museum ansehen, doch lieber abzumalen, statt sie zu fotografieren. Weil Fanny und ich diese Idee so mochten, haben wir das am Sonntagnachmittag im Hamburger Bahnhof auch gemacht. Irre, wieviel Spaß das macht. Was man plötzlich alles in einem Bild entdeckt, wenn man lange und genau hinsieht. Und was sie in den Bildern von Andy Warhol gesehen und entdeckt hat (was mir nie aufgefallen wäre). Bei einem Stück Kirschstreuselkuchen haben wir beschlossen, das jetzt öfter zu machen. Vielleicht mit einem Museum von dieser Liste?

... ich seit Ewigkeiten endlich mal wieder in eine Sneak-Preview gegangen bin. Gezeigt wurde „Anomalisa”, ein Film, der ungefähr von jedem geliebt und beschwärmt wird, der ihn gesehen hat. Nur meine Freundin und mich hat dieser Film merkwürdig kalt gelassen. Falscher Tag, falsche Stimmung? Habt ihr ihn schon gesehen?

... ich diesen Song so mochte.

... mich diese Geschichte so durchgeschüttelt hat.

... und die Worte dieses Mannes.

... ich ein paar Mal „Der erste fiese Typ” von Miranda July aufgeschlagen habe, das ich zu Weihnachten bekommen habe – mit einer Widmung der Autorin. Wie toll ist das?

... ich so gerne schöne Listen lese. Listen wie diese hier: „A Small List of Just Right Things". Auf meiner Liste stünde: Der Geruch von gerade ausgemachten Streichhölzern. Der erste Biss in einen genau richtig sauren Apfel. Die erste Seite von einem Buch zu lesen und zu wissen, dass man es sehr mögen wird. Und eine SMS von der Person zu bekommen, an die man gerade gedacht hat.

... es so viele schöne Listen gibt. Diese hier mag ich auch sehr: „26 Things Every Person Should Do For Themselves At Least Once A Year”.

... diese Bilder so unfassbar schön sind. Island!

... ich die Idee so mag, auf einer Website Lieblingssätze zu sammeln – wie Rachel Ball es auf „A Love of Sentences” macht. Ich notiere mir auch immer ganz viele Sätze. Leider in so viele verschiedene Notizbücher und Kalender, dass ich all die Schönheiten, die ich gerade gefunden habe, meistens sofort wieder verliere.

... und weil das Muxmäuschenwild-Magazin mich auf Christopher Hermelin gebracht hat (übrigens ein ganz fantastischer Newsletter!): Der New Yorker schreibt auf seiner 10 Dollar-Schreibmaschine Kurzgeschichten für Fremde, stand da. „Jeder der mag, kann sich live und vor Ort oder auf seiner Projekt-Website für eine eigene kleine Geschichte anmelden. Je nach Entfernung dauert es zwischen sieben Minuten bis zu knapp zwei Wochen vom ersten Anschlag bis zum persönlichen Lesevergnügen.” Da mache ich aber sowas von mit.



Wie war denn euer Januar? Seid ihr gut in dieses Jahr gekommen? Ich hoffe es. Habt ein schönes Wochenende.

Video: The Roving Typist from Mark on Vimeo.

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EIN GESPRÄCH MIT LIFE-COACH LEA VOGEL

LIEBLINGSLÄDEN IN BERLIN: PAPIER TIGRE