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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

DER MAI 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)

DER MAI 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)

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Wie die letzten Wochen waren:

Toll. Und: Viel. Vor allem viel. Arbeitarbeitarbeit, Alltagalltagalltag. Gerade wollte ich auch schon Kinderkinderkinder schreiben und habe dann gezuckt, weil das so viel negativer klingt, als ich es empfinde. Tatsächlich liebe ich gerade auf eine für mich untypische Weise jedes einzelne Teil meines Lebenspuzzles: Das Mamasein mit diesen beiden Mädchen (ich mag es anders als in den ersten Jahren mit Fanny, weil ich mir beim zweiten Kind weniger Gedanken um viele Dinge mache und meinem Bauchgefühl und meiner Erfahrung mehr vertraue). Das Paarsein mit diesem Mann, mit dem sich das Zusammenleben so richtig anfühlt, selbst an den Tagen, an denen irgendwie alles falsch läuft. Und das Arbeiten. Wieder Zeit zum Schreiben zu haben, das Nachdenken über Themen, das Suchen nach dem richtigen Text, dem Anfang, dem Ende, dem Dazwischen. Ich habe mich gerade wieder so richtig eingeschrieben. Und das fühlt sich gut an. Alles zusammen ist das an vielen Tagen aber auch ganz schön viel. Nicht in den Einzelteilen, aber in der Summe und Pausenlosigkeit. Und dann stresse ich mich ein, weil ich Angst habe, nicht zu schaffen, was ich schaffen muss. Und ärgere mich über mich, dass ich es überhaupt so empfinde, weil doch gerade alles so prima ist. Und denke: Aber manchmal vermisse ich mich. Und denke: Ernsthaft? Und denke: Shit, aber manchmal vermisse ich mich wirklich – mal durchatmen zu können, nur ganz kurz, mich mal wieder zu sortieren. Mal nichts zu müssen. Und denke: Du weißt aber schon, wie schnell diese Jahre auch wieder vorbei sind, nicht? Und wie schön das bitte alles ist? 

Geholfen hat Japan. Nicht nur als Auszeit, sondern weil die Dinge aus der Entfernung ganz anders aussehen. In diesen Tagen ist mir klar geworden, dass nicht mein Leben durchhängt, sondern bloß mein Körper. Und es hat mir gut getan, mir darüber klar zu werden, dass ich nicht unbegrenzt belastbar bin und es auch wichtig ist, mich um mich zu kümmern. Das habe ich als Plan wieder mit nach Hause gebracht, ich habe vor ein paar Tagen ja schon darüber geschrieben. Und die Umsetzung fühlt sich gerade sowas von gut an (mehr darüber die nächsten Tage).

Marathongeglotzt:

Die Kinofilme im Bordprogramm von Air France. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt im Kino war. Deswegen hat sich der Filmmarathon auf dem Rückflug (der im Gegensatz zum Hinflug ein Tagflug war) echt königlich angefühlt. Eine Riesenliste Filme, eine Packung salzige Mandeln und ein paar Stunden ganz für mich allein. Nacheinander angesehen habe ich mir: „Ladybird” (was für ein toller Film), „Call Me By Your Name” (den ich auch sehr mochte) und schließlich „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”, den ich mir erst gar nicht ansehen wollte, weil ich von den beiden ersten Filmen so beseelt war, und dann grandios fand (ich meine: Frances McDormand! Und Sam Rockwell! Und die Geschichte, und wie sie erzählt wird, ihr habt ihn wahrscheinlich längst gesehen, oder?). Und dann war da noch diese Netflix-Serie, die mich so gekriegt hat: „Haus des Geldes”, die von einem Überfall auf die spanische Banknotendruckerei erzählt, sauspannend ist, aber auch sehr Telenovela – wahnsinnig gute Unterhaltung also. 

Und:

Pfingstrosen, meine Lieblingsblumen. Und halbe Wassermelonen, die wir nach der Schule nach Hause tragen. Und Mitternachts-Eis-Gelage auf dem Balkon. Und Eiswürfelgeklacker. Und Kirschen und Erdbeeren und Himbeeren, Samstagmorgen ganz frische vom Markt. Und Spargel, im Ofen gebacken mit Butter und ein bisschen braunem Zucker. Und nackte Kinderfüße. Überhaupt: nackte Füße. Und Sommerkleider.

Dann doch nicht gelesen:

habe ich das Buch, das ich mir für die Reise gekauft habe: „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause” von Carol Rifka Brunt (Eisele Verlag). Ich war einfach zu platt. 

Gerne getragen:

Meine Leo-Bluse von Soeur, die so federleicht ist, dass man sie beim Tragen kaum spürt. Ich hab sie damals im Sale gekauft, hier gibt es sie im gleichen Schnitt mit einem anderen Muster. Und meine Bluse von Sessùn, die ich mir vorletztes Jahr in Paris gekauft habe. (Hier und hier gibt´s ähnliche). Und meinen Kaftan, die Klima-Anlage unter meinen Kleidern. Auch nach meiner Schwangerschaft noch mein Lieblingskleid. (Leider ist der total ausverkauft, aber dieser Kaftan ist eine tolle Alternative, oder?). Ah, der Sommer.

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Auf meinem Wunschzettel:

Noch mehr Sommer. Diese Strohtasche finde ich wirklich schön. Diese Bonjour-Tasche auch. Und dieses Kleid, das mir schon beim Ansehen gute Laune macht. 

Auf Instagram gemocht: 

@erica_davies: Ein Marlene-Tipp (wir waren endlich mal wieder aus!). Wie toll ist denn bitte diese Frau und ihr Geschmack? Noch viel lieber (und das ist schwer) mag ich aber die Dinge, die sie schreibt. Dieses hier zum Beispiel: „I´m 41. I´m a mum of two. I´m a size 12 on a good day, 14 on most. I´ve never been particularly happy with my body. Pear shaped, terrible legs, bum´s too big. (...) This is in no way a praise-seeking post. What I´m saying is, I ain´t no model. But what I´m also saying is, this is who I am. And since turning 40, I am no longer fighting to be someone other than that - apart from a bit of bleach every now and then. Just accepting yourself now, as you are, grey hairs, wrinkles and all - IS all we can do. (...) Just be happy that, even if you have to regularly cover your grey, tweeze your chin hairs and your bum jiggles, there are people who love you and think you´re pretty great like that. That´s all we can ask for really.”

Im Netz entdeckt:  

* Diese Geschichte über Freundschaft unter Frauen. Hat mich sehr berührt.

* Wahnsinn, was man aus einer 13-Quadratmeter-Wohnung machen kann, oder?

* „Papsi, ich bin doch gar kein Fan” – Jason ist zwölf Jahre alt und Autist. Zusammen mit dem Vater reist er um die Welt, um seinen Lieblingsfußballclub zu finden. Sie sind auf der Suche nach einem Gefühl.

* Das neue Album von Chilly Gonzales. Sehr gute Nacht-Musik, vor allem die drei ersten Songs.

* Und „All About” von Ruuth. Super zum Aufwachen.

* Ich liebe Baba Ganoush - deshalb muss ich Julias Variante des Auberginen-Dips unbedingt ausprobieren.

* „Paris von oben bis unten” - ein Autor bereist die Stadt nach Tripadvisor-Empfehlungen und übernachtet im angeblich schönsten und schlimmsten Hotel. Super Idee.

* Den Trailer von „Tully” – den würde ich mir gerne im Kino ansehen. Habt ihr ihn schon gesehen?

* „The One Thing Nobody Ever Told Me About Motherhood”. 

* In Yale wird auch das Glücklichsein unterrichtet. Ein Reporter hat es ausprobiert.

* Diese beiden Frauen, die sich gleichzeitig einen Antrag machen.

* Und dieser Song bei der royalen Hochzeit. Hachz.

Und ihr so? Wie geht´s euch gerade?

ENDLICH GEFUNDEN: DIE PERFEKTEN SOMMER-SANDALEN

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ZUM ERSTEN MAL: JAPAN

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