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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

MAL EINE FRAGE: WAS HABT IHR FÜR RITUALE?

MAL EINE FRAGE: WAS HABT IHR FÜR RITUALE?

Photo by  Anshu A  on  Unsplash

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Der Freitagabend zum Beispiel. Wenn endlich alles erledigt ist und das, was nicht erledigt ist, auch noch bis Montag warten kann, kochen wir uns etwas Unverschämtes und nennen das Schlotzfest. Manchmal machen wir Burger, manchmal Club-Sandwiches, in letzter Zeit oft Croque Monsieur. Hinterher essen wir sehr viel Eis. Wenn Hedi eingeschlafen ist, schauen Fanny und ich einen Film. Oder liegen einfach auf dem Bett und reden über die wichtigen und die unwichtigen Dinge.

Oder der Mittwochnachmittag. Nachdem ich Fanny zu ihrem Kunstkurs gebracht habe, setze ich mich gegenüber ins Café, trinke einen Kaffee und esse ein Stück Käsekuchen. Manchmal lese ich etwas, aber meistens denke ich nur herum. Obwohl ich das fast jeden Mittwoch mache, hat diese Stunde etwas Heimliches. Dann sitzen wir da, die Stunde ich, und fühlen uns ziemlich verschworen. 

Und all die kleinen Rituale. Die Badewanne am Sonntagnachmittag. Die Tischsprüche aus dem Kindergarten, die Hedi so liebt. Dass er jeden Sonntagmorgen für uns Frühstück macht.

Ich habe Rituale schon in meiner Kindheit geliebt, wahrscheinlich sind sie mir heute deshalb so heilig. Die Samstagabende mit Malzbier, Dänischen Brote (ein unter sehr viel Schmelzkäse mit Schinken versteckter Toast), mit „Wetten dass…”, einem Schlickerteller voller Süßigkeiten (für alle vier Kinder exakt die gleichen) und Aufbleiben, bis wir vor dem Fernseher einschliefen. Oder die Stunden vor dem Heilig Abend. Wenn wir uns in der Videothek einen Videorekorder und Filme liehen und den ganzen Tag nicht herunterkommen durften und im Zimmer meiner großen Schwester dann all die Filme sahen und lauter Dinge aßen, die es sonst nie gab.

Ich glaube, ich mag Rituale so, weil man sich auf sie verlassen kann. Egal, wie vergurkt die Woche ist, am Freitagabend ist Schlotzfest. Und am Mittwochnachmittag klaue ich dem Alltag eine Stunde. Und dieses Glück des Wiedererkennens. Wenn die Dinge für einen Moment, einen Nachmittag, einen Abend genau da sind, wo sie sein sollen. Die Vorfreude und das Jetzt-endlich. 

Wie ist das denn bei euch? Habt ihr auch Rituale? Oder denkt gerne an welche zurück?  

DA STEHT OKKA DRAUF

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BEAUTY: MEINE SKINCARE-ROUTINE

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