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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

EINE FRAGE, EINE ANTWORT: COLLEGEJACKEN





Liebe Marlene,
du ahnst es beim Anblick der Bilder wahrscheinlich schon: Ich habe mich mal wieder verguckt. Und es ist schon wieder eine Jacke: eine College-Jacke. Was auch daran liegt, dass letzten Sonntag eine Frau an mir vorbei ging, die in ihrer schwarz-weißen Collegejacke einfach sensationell aussah (bin das eigentlich nur ich, oder verliebst du dich manchmal auch in Frauen, die an dir vorbei gehen und willst danach dringend dieses eine Teil haben, das an ihr so gut aussah, wohlwissend, dass es an dir vermutlich nur halb so heiß aussieht?). Begonnen hat die Liebe mit einem Foto von Sandra Semburg auf Journelles, auf dem Dana Roski von "Wald" eine graue Jacke mit silbernen Ärmeln trägt (und wie gut sieht DAS bitte aus?). Schwarz-blau finde ich aber auch gut. Oder doch schwarz-weiß? Und hast du einen Tipp für mich, wo ich eine schöne College-Jacke finden könnte?

Marlene: Es geht mir sogar ständig so. Zuletzt habe ich mich schwer in die Alma Boots von Acne verknallt, weil auf meiner kleinen Reise nach Skandinavien alle fünf Minuten eine weitere Schönheit darin an mir vorbei spazierte. Ich würde zwar behaupten, die hätten auch mit zwei Leinensäcken an den Füßen blendend ausgesehen, die Stiefel habe ich in einem Laden in Kopenhagen trotzdem anprobiert. Gar nicht übel. Hätte es sie in meiner Größe gegeben, hätte ich mich - und meinen Dispo - glatt vergessen. Meistens, wenn ich mich in ein Teil verliebe, habe ich aber das Gefühl, es geht nicht mal um das spezielle Stück, denn das ist einem vielleicht schon vorher aufgefallen, oder, auch das geht mir häufiger so, hängt längst in meinem Kleiderschrank. Es geht vielmehr um die Art, wie eine andere Frau es trägt. Und plötzlich denke ich: SO müsste man also in einem Jeanshemd aussehen. Oder in einem bodenlangen Kleid. Oder in knatschgrün, einer Farbe, die ich vorher nicht mal von der Seite angeguckt hätte, aber plötzlich ist sie da. Manchmal stellt sich dann heraus, dass es auch einen Grund gibt, warum ich etwa einer Farbe vorher nie Beachtung geschenkt habe: Ich sehe in knatschgrün seekrank aus. Aber ich glaube, meistens fühlt man sich zu etwas hingezogen, das zu einem passen wird. Und in dem man dann, auf die ganz eigene Art, sensationell aussehen wird. Wie Du in der College-Jacke. Wie wär´s denn mit dieser in grau-weiß oder rot-weiß von Asos?  Oder, in gleich drei verschiedenen Farbkombinationen, von Rare? Noch eine Möglichkeit: die unifarbene von Weekday, die endlich ihren Onlineshop eröffnet haben? Ich mag College-Jacken gerne, wenn sie ein bisschen weiter sitzen, in etwa so, als hätte man sie dem Mann geklaut. Warum also nicht gleich eine von den Männern kaufen. Favorit: Dieses Modell von MKI. Die besten habe ich Dir zum Schluss aufgespart: die Jacken von House of Billiam, die man - und jetzt schleunigst Fanny bitten, mit Deiner EC-Karte Verstecken zu spielen - vom Bündchen bis zum Kragen selbst entwerfen kann. Der Preis ist allerdings wirklich deftig. Und dann wollte ich Dir noch diese Jacke von Free People zeigen. Nicht ganz das, was Du Dir vorgestellt hast. Aber als ich sie gesehen habe, dachte ich: die ist Okka, die würde ihr gefallen. Vielleicht weil sie mich an diese Jacke von Etoile Isabel Marant erinnert, in die Du letzten Sommer so verschossen warst.

(Das erste Foto ist von Sara Strand. Die anderen Fotos sind von Sandra Semburg, deren Website hier zu finden ist. Das Blog "Spruced" von meiner Freundin Marlene ist hier zu finden. Dankeschön!)

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