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AH-HUH-HUH. ODER: WARUM ICH MEHR ÜBER MEINE HEAVY-METAL-HORMONE WISSEN WOLLTE

AH-HUH-HUH. ODER: WARUM ICH MEHR ÜBER MEINE HEAVY-METAL-HORMONE WISSEN WOLLTE

 Ernährungswissenschaftlerin Laura van de Vorst

Ernährungswissenschaftlerin Laura van de Vorst

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Hinterher dachte ich: Hoffentlich hat uns niemand gehört. Ich saß mit einer Freundin auf dem Spielplatz, und während unsere Kinder 327-mal mit nicht enden wollender Euphorie die Rutsche hinunter rutschten, sprachen wir über Hormone. Irgendwann sagte ich: „Hormone können wirklich Arschlöcher sein.” Sie nickte. Dann erzählten wir einander, was die Hormone manchmal mit uns machen. Meine spielen nach der Geburt von Hedi nämlich nur noch in Stadionlautstärke. Heavy Metal statt Pop. Und das ist mitunter leider nicht so lustig, wie es sich anhört. Wir redeten noch eine Weile über die Dinge, die wir auf Hormon manchmal so machen (ich: Schokolade, diese eine Chips-Sorte und dieses eine fiese Eis, sehr grundsätzliche Zweifel an allem und jedem, vor allem an mir selbst, Grey´s Anatomy und sehr viel heulen – und mir ist vollkommen klar, wie sehr das jetzt nach Bridget Jones klingen muss). Auf dem Nachhauseweg dachte ich: Eigentlich habe ich überhaupt keine Ahnung, wovon ich spreche. Ich weiß nicht einmal genau, welche Hormone ich da eigentlich beleidigt habe – und was sie in meinem Körper so anstellen. Ob das nur eine Frauensache ist. Oder auch eine Männersache (ich habe ja meine ganz eigene Theorie zu Tagen, an denen Männer sich seltsam verhalten, aber dazu später in der Woche noch mehr). Also habe ich mit jemandem gesprochen, der sich mit dem Thema auskennt. Laura van de Vorst ist eine Ernährungswissenschaftlerin, die aus Holland stammt, nun in Hamburg lebt und sich mit dem Thema beschäftigt hat, weil sie schon mit Anfang 20 am Ende ihrer Kräfte war. Weil sie wissen wollte, was sie dagegen unternehmen kann, hat sie Ernährungswissenschaften studiert und sich im Speziellen mit dem Thema Hormone auseinandergesetzt. Am Ende entwickelte sie neben vielem anderen ein Reset-Programm, das verrückt spielende Hormone bei Männern und Frauen wieder in Einklang bringen soll. Vielleicht ist das ja auch etwas, das euch interessiert...

Laura, du bist ganzheitliche Ernährungsberaterin und bietest auch Hormone-Balancing an – ein Programm, das von hormonellen Ungleichgewichten befreien soll. Wie bist du zu diesem Thema gekommen?

Meine Faszination für Ernährung und Hormone begann, als ich mit 22 entdeckt habe, dass meine eigenen gesundheitlichen Probleme auch von hormonellen Ungleichgewichten verursacht worden waren. Ich war ständig müde, erschöpft und niedergeschlagen. Ich hatte unfassbare Bauchschmerzen und eine schlechte Verdauung, meine Hände und Füße waren kalt und blau, meine Gelenke schmerzten, außerdem habe ich immer mehr zugenommen. Ich habe damals lange nicht verstanden, warum ich mich so gefühlt habe, weil ich eigentlich immer ein sehr positiver und fröhlicher Mensch war.

Am Ende sind bei mir ein Autoimmun-Problem, ein Burn-out und ein schweres PMS diagnostiziert worden. Es hat mich viele Jahre und auch viel Geld gekostet, herauszufinden, wie ich das alles wieder in den Griff bekommen konnte. Ich habe angefangen, ganzheitliche Ernährungsmedizin zu studieren – und fand es großartig zu entdecken, wie ich meine hormonellen und meine Immun-Probleme durch die Umstellung meines Ernährungs- und Lebensstils lösen konnte.

Wie kam es dazu, dass du schon so früh in deinem Leben einen Burn-Out hattest?

Ich habe mich selbst permanent über meine Grenzen gepusht, obwohl ich mit einer Immunschwäche geboren worden bin. Die Kombination beider Faktoren war natürlich eine Katastrophe. Ich habe schon in meiner Kindheit und Teenager-Zeit immer wieder mit meiner Gesundheit gekämpft, aber während meines Master-Studiums, mit 22, landete ich dann in einem absoluten Tief.

Hatte dieses Tief auch mit deinen Ansprüchen an dich zu tun? Mit dem Druck, den du dir selbst gemacht hast?

Absolut. Ich bin ein richtiger Go-getter, wollte immer mehr und unbedingt perfekt in allem sein: die perfekte Tochter, Freundin, Studentin, Sportlerin, Mitarbeiterin, Frau. Schlau, schlank und world changing. In meinem Streben nach Perfektion habe ich mein eigenes Ich verloren und musste erst wieder lernen, auf meinen Körper zu hören, Grenzen zu ziehen und loszulassen. Wahrscheinlich ist das ein lebenslanger Prozess. Es fällt mir manchmal immer noch schwer, meinen selbstauferlegten Druck unter Kontrolle zu halten. Das ist definitiv meine Achillesferse. Mittlerweile weiß ich aber besser damit umzugehen und habe Wege gefunden, schnell wieder runterkommen zu können.

Ich habe das Gefühl, dass unsere Gesellschaft diesen ewigen Druck sehr fördert (und fordert) – immer höher, schneller, weiter. Wie nimmst du das wahr?

Das sehe ich genau so. Und dieser Stress hat körperliche Konsequenzen. Um mit ihm umgehen zu können, muss dein Körper das Stresshormon Cortisol produzieren und aktivieren. Das ist ein uralter Prozess, und es gibt keinen anderen Weg. Stress ist im Grunde genommen immer noch eine Reaktion deines Körpers, um in Situationen auf Leben und Tod überleben zu können. Früher sind wir vor Löwen weggelaufen, heute sind wir gestresst, wenn wir zu spät kommen. Die körperliche Reaktion ist allerdings immer noch dieselbe, unsere DNS hat sich in den letzten 10.000 Jahren ja nur zu 0,1 Prozent verändert. Stress ist weniger eine Emotion als eine tief verankerte körperliche Reaktion, die durch den ganzen Körper reist. Eine akute Stressreaktion aktiviert sofort unsere HPA-Achse, während unser Körper schnell Cortisol und Adrenalin freisetzt. Diese Hormone stimulieren unsere Lungen, um schnell Sauerstoff in den Blutstrom zu pumpen, was unseren Herzschlag und Blutdruck erhöht, um die Energie zu liefern, die unsere Muskeln brauchen, damit wir dem Raubtier oder Plünderer entkommen können.

Das alles ist kein großes Problem, solange man nur einem Löwen entkommen muss. Bei unseren Vorfahren hat die akute Stressreaktion aufgehört, und sie sind zu ihren täglichen Aktivitäten zurückgekehrt. Heute aber leben wir in einer Welt mit pausenlosem psychischen und sozialen Stress. Wir machen uns Sorgen über unsere Jobs, Steuerbescheide, nervige Kollegen oder Chefs, Staus, Hypotheken, die Gesundheit unserer Lieben, unbeantwortete E-Mails und den Klimawandel. Darüber hinaus sind wir kollektiv überarbeitet und versuchen, mehr zu erreichen als wir in der Zeit schaffen können, die wir zur Verfügung haben, während wir mit unseren mobilen Gadgets die Linie zwischen unseren privaten und professionellen Bereichen verwischen.

Wir leben also in einem Zeitalter, das uns überfordert und überwältigt und mit dem wir nicht richtig umgehen können. Langfristiger Stress verlangt zu viel Energie von deinem Körper. Irgendwie muss das aber ausgeglichen werden, deswegen vernachlässigt dein Körper all jene Systeme, auf die es für das akute Überleben nicht besonders ankommt, die aber natürlich wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind – zum Beispiel der Energiestoffwechsel, die Verdauung, die Systeme für Gewebereparatur oder Zellerneuerung.

Wie hast du gelernt, mit deinem inneren Druck umzugehen? Was sagst du deinem inneren Kritiker, wenn er mal wieder besonders laut wird?

Es hilft, sich vorzustellen, was passieren würde, wenn du alles, was du dir selbst erzählst, einer Mitbewohnerin an den Kopf knallen würdest: „Das schaffst du nie!”, „Du musst dringend abnehmen!”, „Du bist nicht schlau, gut, toll genug!”. Sie würde dich auf der Stelle rausschmeißen, oder? Obwohl wir andere Menschen nie so unerbittlich behandeln würden, lassen wir es zu, dass unsere innere Stimme immer weitermachen darf. Schlimmer noch: Wir hören ihr zu, nehmen sie ernst, denken sogar, dass diese Stimme unser Ich ist. Aber wir sind nicht unsere Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze. Unser Sein, unsere Essenz ist unter all diesem Geschwätz zu finden.

Wie kriegt man es denn hin, diese Glaubenssätze wieder umzuprogrammieren?

Das geht zum Beispiel durch Journaling: Schreibe deine Gedanken und Glaubenssätze auf, hinterfrage sie – und schreibe sie um. Dann wiederholst du diese neuen Storylines, bis du sie verinnerlichst und an sie glaubst. Wie eine Art Selbstbestätigung: „Ich liebe mich selbst bedingungslos und aus ganzem Herzen, genau so, wie ich gerade bin.“ Hinter den dunklen Wolken (also dem kritischen Gedankenstrom) ist der Himmel immer klar und blau. Sich darüber klar zu werden, ist unglaublich befreiend. Wenn mein innerer Kritiker mal wieder besonders laut wird, sage ich ihm: „Ich kann dich zwar hören, aber ich nehme dich nicht mehr ernst. Ich identifiziere mich nicht länger mit dir. Du bist nicht meine Wahrheit.”

Was hilft dir noch gegen Druck?

Tief durchatmen, meditieren, und Schlaf – lauter Dinge also, die das Stresshormon Cortisol abbauen. Je gestresster du dich fühlst, desto mehr solltest du dich um dich selbst kümmern. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind, werden diese Minuten unfassbar viel Gutes tun. Und dann gibt es noch diesen Satz aus den Sicherheitsdurchsagen im Flugzeug, der mir wahnsinnig viel gebracht hat: „Sie können sich nur dann um andere kümmern, wenn Sie zuerst Ihre eigene Sauerstoffmaske aufgesetzt haben.”

Wie hast du es dann geschafft, den Stress in deinem Leben zu reduzieren?

Ich habe angefangen, alles rauszulassen, was mein Stress-Level überfordert: entzündende Ernährung, Cortisol erhöhendes Cardio-Training und Schlafmangel. Stattdessen gibt es für mich jetzt Vollwerternährung, Krafttraining, Yoga und Achtsamkeitsrituale. Und ich habe vor zwei Jahren damit angefangen, jeden Tag mit einer Meditation zu beginnen. Auch wenn mein innerer Kritiker wie ein Kind gebockt hat, um nicht auf dem Meditations-Kissen oder der Yogamatte zu landen – ich habe es trotzdem gemacht. Am Anfang war das gar nicht so leicht, aber es hat mein Leben verändert. Irgendwann ist die Meditation bei mir zu einer Routine geworden.

 Laura van de Vorst.

Laura van de Vorst.

Wie geht es dir heute mit all diesen Veränderungen?

Mein Leben hat sich radikal verändert, als ich den Entschluss fasste, einen Weg einzuschlagen, der von gesunder Ernährung, liebevoller Achtsamkeit und persönlichem Wachstum geprägt wird. Diese Lebenseinstellung hat mir dabei geholfen, meine Immun- und Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen, ohne Brust-, Bauch- und Gelenkschmerzen zu leben, selbstsicherer zu sein und jeden Tag das Leben genießen zu können.

Welche Rolle spielen bei all dem Hormone? Kannst du mir mal Beispiele dafür geben, wie einzelne Hormone funktionieren und was geschieht, wenn sie nicht im Gleichgewicht sind?

Hormone werden in einer bestimmten Abfolge produziert. Und wenn es zu viel von einem gibt, gibt es zu wenig von anderen. Mehr Stress bedeutet eine höhere Cortisol-Produktion. Das sorgt dafür, dass dein Körper sich im Zuckerstoffwechsel befindet, was langfristig auf das Insulinhormon wirkt. Zu viel Insulin sorgt für Insulin-Resistenz, ein Prä-Stadium von Diabetes-II: Blutzucker kommt jetzt nicht mehr so easy in deine Zellen, um dort verbrannt werden zu können, und Insulin-Resistenz führt zu Fettablagerungen und sogar einer überforderten Leber. Leider wird Östrogen in Fettzellen produziert und in der Leber abgebaut – also hat dein Körper jetzt ein erhöhtes Östrogenniveau. Gleichzeitig führt eine höhere Cortisol-Produktion zu einer Vernachlässigung des Progesteron-Hormons. Progesteron brauchst du, um Östrogenen auszubalancieren. So kann eine Östrogendominanz entstehen, wobei du zu viel Cortisol, zu wenig Progesterone und zu viel Östrogen in deinem Körper hast. Östrogendominanz führt zu Gewichtszunahme (speziell auf der Hüfte, den Oberschenkeln und am Po), zu PMS, Migräne, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und Brustschmerzen und erhöht auch das Brustkrebs-Risiko.

Die gleiche Geschichte gibt es mit Insulin und Testosteron. Mehr Insulin stimuliert die Eierstöcke, um überschüssige männliche Hormone, insbesondere Testosteron, zu bilden. Darüber hinaus führt ein hoher Insulinspiegel dazu, dass die Leber weniger SHBG produziert, was nicht gut ist, weil wir dieses Protein brauchen, um das Testosteron zu binden und es unter Kontrolle zu halten.

Es gibt noch mehr Zusammenhänge: Zu viel Cortisol bedeutet: zu wenig Melatonin (ein Schlafhormon), mehr schlechte Darmbakterien und weniger Serotonin – ein Neurotransmitter, der wichtig für die Stimmungslage ist, für das Gefühl von Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit.

Wie kann man herausfinden, wie es den eigenen Hormonen geht und was womöglich nicht so ist, wie es sein sollte?

Man kann durch Messungen schon sehr viel über mögliche hormonelle Disbalancen und deren Ursachen herausfinden. Also kann man, um sicher zu gehen, Bluttests machen – aber das ist eine kostspielige Investition. Und die Therapien bei bedenklichen Befunden sind häufig ähnlich wie jene, die einem empfohlen werden, wenn man solche Bluttests nicht macht, sondern einfach nur die Symptome erhebt: Stressreduktion, die Energie-Räuber aus Ernährung, Bewegung und Lebensstil weglassen, sich auf die Nahrungsmittel konzentrieren, die Darm und Leber bei der besseren Nährstoff-Aufnahme und beim Abbau überschüssiger Hormone unterstützen, mehr Schlaf und Achtsamkeit.

Das Thema Hormone ist nicht nur ein Frauenthema, auch Männer kriegen Hormone zu spüren. Nach einer Umfrage von Kantar EMNID im Auftrag von MediaMarkt erleben 64 Prozent der Männer regelmäßige oder gelegentliche Stimmungsschwankungen, 55 Prozent von ihnen mindestens einmal im Monat. Mehr als jeder zweite Mann fühlt sich an solchen „Männertagen” leicht reizbar oder launisch (45%). 17% fühlen sich sentimental und genauso viele kränklich und angeschlagen. Deckt sich das auch mit deinen Erfahrungen?

Ich habe tatsachlich immer mehr Männer in meiner Praxis. Und es hat vor allem mit Männern angefangen, die sehr gestresst sind und dazu einen schnellen Stoffwechsel haben. Sie haben wenig Energie und Libido, und sie fühlen sich kränklich. Ihr Körper befindet sich im Sparmodus. Nach meinen Beobachtungen merken Männer mit dieser Veranlagung als Erstes, dass sie zu wenig Energie haben und ihr Körper ihre eigene Muskelmasse gewissermaßen für Energie aufisst. Das wollen sie nämlich überhaupt nicht. Männer finden es häufig schlimm, sehr dünn zu sein und keine Muskelmasse aufbauen zu können.

Was genau sorgt bei Männern für diese Symptome?

Genau wie bei Frauen ist ein gestörtes hormonelles Ungleichgewicht auf Stress, Kaffee, Zucker, Alkohol, ungesundes Essen und Verdauungsprobleme zurückzuführen. Aber im Gegensatz zu Frauen führen Cortisol- und Insulin-Probleme zu sinkenden Testosteronwerten. Die Folgen sind Müdigkeit, Schlafstörungen, Libidoverlust, Stimmungsschwankungen, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und motivieren, Haarausfall, Muskelabbau und mehr Körperfett.

In letzter Zeit begegnet mir auch häufiger der Begriff „Hormone-Cycling”. Was bedeutet das?

Hormon-Cycling bedeutet, dass du deine Ernährung, deinen Sport und deinen Lebensstil auf jede der vier Phasen deines monatlichen Zyklus so abstimmen kannst, dass du eine schmerzfreie Periode, reine Haut, mehr Energie und eine erhöhte Fettverbrennung bekommst.

Funktioniert das für Männer ebenso?

Männer haben eigentlich keinen monatlichen Zyklus, aber auch natürliche Veränderungen ihres Hormon-Levels. Das Problem bei Männern und Frauen ist, dass ein gestörtes hormonales Gleichgewicht immer früher durch Stress, Schlafmangel, falsche Ernährung und unseren Lebensstil anfängt.

Wie geht ihr in eurem Programm vor?

Unser Programm fängt immer mit einem Gesundheits-, Stress- und Bodytyp-Test an. Dann folgen sechs Vorbereitungs-Schritte – eine Art Online-Kurs, der dir dabei helfen soll, Stress-Auslöser zu reduzieren. Wir sprechen da von mehr Achtsamkeit, von weniger Entzündungs-Erregern im Essen und von Workouts. Danach folgt ein 28-Tage-Ernährungsplan, abgestimmt auf deinen Körpertyp, denn die Ernährung hat einen wahnsinnig großen Effekt auf deine Hormone. Deine Ernährung bestimmt, wie viel (oder wenig) Hormone produziert werden, ob Hormone umgesetzt werden können und auch, ob sie in deinem Körper genügend abgebaut werden können. Es ist vor allem wichtig, den Körper von allem zu entlasten, was ihn entzündet – wie industriell verarbeitete Lebensmittel, Alkohol, Milchprodukte oder Zucker. Und ihm die Nahrung zu geben, die ihn bei der Produktion und Umsetzung von Hormonen unterstützen.

Die Herangehensweise ist vermutlich sehr individuell, aber könntest du mir drei Tipps geben, die jedem gut tun?

1. Mir hat es gerade am Anfang wahnsinnig geholfen, meditieren zu lernen.

2. Versuche, jede Woche 30 verschiedene Gemüsearten zu essen. Ja, das ist eine enorme Zahl. Aber so isst man automatisch sehr viel Gutes!

3. Am Ende ist das richtige Mindset entscheidend für das Wohlbefinden. Mir hat es wahnsinnig geholfen, Dankbarkeit zu üben und zu lernen, mich selbst zu schätzen. Eine gute Übung ist es, jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben für die man gerade dankbar ist. Oder: Drei Dinge, die man gerade an sich selbst mag.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Laura!

Die Website von Laura van de Vorst ist hier zu finden.

// Dieser Beitrag ist im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit MediaMarkt entstanden, es handelt sich also um Werbung. Heute und später in der Woche geht es dabei um das Thema Hormone. Mehr dazu am Samstag, mit einer Kolumne, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. //

 Alle Fotos:  Birgit Loit

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(WAHNSINNIG EINFACHE, ABER VERDAMMT GUTE) SCHOKOLADEN-BROWNIES

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ZWEI

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