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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

DER NOVEMBER 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)

DER NOVEMBER 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)

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Wie der November für mich war:

Nach dem so stürmischen Oktober habe ich wieder ganz gut die Kurve gekriegt, aber auch der November war ein ziemlicher Dauerlauf. Ich warte immer auf den Moment, in dem hier endlich mal alles ruhiger wird, aber der Moment will nie so recht kommen. Manchmal macht mich diese Pausenlosigkeit so müde. Dann denke ich wieder: Hey, aber das ist unser Leben, in dem es zwar selten Ruhe, dafür aber viel Wir gibt. Und dann lache ich die To-do-Liste aus. Für einen Augenblick jedenfalls (sie ist ziemlich humorlos und lacht nie mit). Für die Weihnachtsferien habe ich mir vorgenommen, so faul wie nur irgendwie möglich zu sein. 

Was mich gerührt hat:

Fannys achter Geburtstag. Die Erinnerung daran, wie mit dieser stürmischen Nacht im November vor acht Jahren alles begann. Und an all die Dinge, die darauf folgten. Ihre ersten Schritte in unserer Küche am Heilig Abend und nun hinaus in die Welt. Ihr dabei zuzusehen, wie sie immer noch mehr sie wird. Hineinwächst in sich und ihr Leben. Zu sich findet und bei sich ist. Himmel, wie sehr kann man lieben.

Was mir gute Laune macht:

Mein neues Skateboard. Es ist ein verrückter Plan, aber einer, der mir irre gute Laune macht. An Fannys Geburtstag war ich zusammen mit zehn Mädchen in der Skatehalle. Während ich ihnen beim Fahren zugesehen habe, hatte ich die ganze Zeit nur einen Gedanken im Kopf: Das will ich auch. Irgendwie bescheuert. Auch ein bisschen albern. Aber warum eigentlich nicht? Also bin ich ein paar Tage später mit Fanny in einen Skateladen gegangen und habe mir mein eigenes Board gekauft (Fanny hat ihres zum Geburtstag bekommen). Die ersten Versuche sind noch sehr wackelig und ich werde garantiert nie irgendwelche krassen Tricks schaffen. Muss ich aber auch nicht. Mir reicht es vollkommen, wenn ich nächsten Sommer halbwegs auf dem Brett stehen und gemeinsam mit Fanny (oder alleine mit lauter Musik in meinen Kopfhörern) ein paar Runden auf dem Platz um die Ecke oder in der Skatehalle drehen kann. 

Was ich gelesen habe:

Ich habe angefangen, die Geschichte des arbeitslosen Ex-Plattenladenbesitzers „Vernon Subutex” zu lesen, der versucht, sich in Paris durchzuschlagen, nachdem er seine Wohnung verloren hat. Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben und doch (gerade) nichts für mich und meine momentan immer mal wieder ein wenig schattige Stimmung. Vielleicht lese ich es im Sommer zu Ende. Dafür haben wir zwei tolle Kinderbücher entdeckt: „Wir Rüben aus der großen Stadt” von Verena Friederike Hasel. Das sind sechs Kinder aus vier verschiedenen Familien, die Freunde sind und alle zusammen in einem Haus leben. Flora, die acht ist und ihren Namen vorwärts, rückwärts und mit geschlossenen Augen schreiben kann, findet ihre Riesenfamilie toll. Und die große Stadt, in der sie lebt. Fanny liebt dieses Buch und mir geht´s ganz genauso. Weil es sehr warmherzig (und manchmal rührend) davon erzählt, dass man sich seine Familie auch einfach selbst aussuchen kann. Weil es witzig und liebevoll ist, und keine Abenteuergeschichte braucht, um spannend zu sein, sondern einfach nur das Leben. Große Empfehlung, falls ihr noch ein Geschenk sucht. Außerdem: Lucy Astners neues Buch „Kalle Körnchen” mit zehn Vorlesegeschichten für Kinder ab drei Jahren (Hedi lesen wir es allerdings auch schon vor). Der Sandmann ist so wahnsinnig beschäftigt, dass er keine Zeit mehr hat, auch noch die Träume zu machen. Deshalb hat er Helfer. Einer davon ist der Traumwichtel Kalle Körnchen. Traumwichtel haben einen wichtigen, vielleicht sogar den allerwichtigsten Job von allen: Sie sind Tagträumer und machen die Träume, die der Sandmann nachts an die Kinder verteilt. Und dann ist da noch Flick, der kleine Dachs, der ein großer Frechdachs ist. Und mehr will ich noch gar nicht erzählen, weil man das wirklich selbst lesen sollte.

Angehört:

Beim Arbeiten gerade gerade „Chapter One” von Kimberose. Und ungefähr tausend Mal ihre Version von „Smile”. Und „Solo Piano III” von Chilly Gonzales. 

Angesehen:

Ich habe angefangen die zweite Staffel von „The Bold Type” auf Amazon zu schauen. (Und sie ist immer noch gut, wie schon die erste Staffel, die ich in London durchgesuchtet habe). Suche für die faulen Weihnachtstage aber noch nach zwei, drei anderen guten Serien. Was habt ihr in letzter Zeit denn gerne gesehen? 

Mir selbst geschenkt:

Habe ich diese schwarze Tasche, die genauso ist, wie ich sie mir vorgestellt und lange gesucht habe: schön knautschig, groß genug für den halben Haushalt (sehr gelacht über diese Geschichte) und klar, sehr schön.

Was ich im Netz gelesen, gesehen und gehört habe:

* Die tollsten Kekse aller Zeiten.

* Diesen Song von Katie Herzig: Closest I Get. Geht ganz tief rein. 

* „Heiliger Laib”: Schriftsteller Clemens Meyer hat bei der Stollenprüfung in Dresden zugesehen, bei dem ein Gremium entscheidet, welche Konditoren „Dresdner Christstollen” backen dürfen.

* Alja Horvat.

* Mohammad Imran Sagir sitzt am Muslimischen Seelsorgetelefon. Sonja Hartwig hat ihm dabei zugehört.

* Eine Geschichte über die Gründerin des Magazins „The Gentlewoman”: Penny Martin. Neuerdings sind übrigens alle Portraits auch online zu lesen.  

* „Während ich die Blumen gieße, Mails beantworte, Steuerunterlagen suche, Geburtstagsgeschenke besorge, den Mund halte, statt dem Kollegen endlich die Meinung zu geigen, den Hund spazieren führe, die Spülmaschine ausräume, einkaufen gehe, Texte pünktlich liefere, fast tadellos funktioniere, mich täglich neu darüber ärgere, dass jemand den Zucker statt rechts vom Tee links über den Reis gestellt hat, denke ich: Du kannst nicht alles, was dir wichtig ist, ständig Jahr um Jahr nach hinten schieben wie die Eröffnung des Berliner Flughafens”: Susanne Schneider erzählt, wie sie alles, was ihr wichtig ist, Jahr um Jahr nach hinten verschiebt. Kein neuer Text, aber immer noch ein guter.

* Den Abschiedsbrief von Rookie-Gründerin Tavi Gevinson, warum es an der Zeit ist, das Online-Magazin einzustellen. (Hier ist ein sehr lesenswertes Portrait über sie aus der Zeit). 

* Und noch einmal Christoph Amend: Der Zeitmagazin-Chefredakteur hat sich mit Chilly Gonzales über sein neues Album (und vieles andere) unterhalten. Wollte eigentlich nur kurz reinschauen, und habe mir dann doch alles angesehen. 

* Was für eine Wohnung (das Kinderzimmer!)

* Diese Geschichte über Lena Dunham: „Yeah. I´m Not for Everyone”. 

* Für alle Berliner und Berlin-Besucher: Der neue „Berlin mit Kind”-Guide von Himbeer. Wieder so von toll geworden. 

* Und zum Schluss noch ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt. Die Idee von „Brot am Haken” ist so einfach wie toll: In einem teilnehmenden Laden, zum Beispiel einem Bäcker, kauft man statt einer Brezel zwei, nimmt aber nur eine mit. Den Bon für die zweite hängt man als Geschenk an ein Brett, wo ihn sich jemand abnehmen kann, der sich darüber freut oder sich gerade keine Brezel leisten kann. Die Idee soll Menschen verbinden, aber auch zu gegenseitigem Respekt beitragen. In München machen schon über 60 verschiedene Läden mit, Bäckereien und Cafés, aber auch ein Eisladen oder Frisör. Nun möchte „Brot am Haken” per Crowdfunding gerne 100.000  Tüten in die Münchener Bäckereien bringen, um das Projekt noch bekannter zu machen. Und ihr könnt noch bis zum 16. Dezember dabei helfen. (Hier ein bisschen mehr zu dieser Idee). 

Wie waren denn die letzten Wochen für euch?

Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Firmen, Menschen und Orten wie etwa Restaurants als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier Produkte, Marken, Menschen oder Orte nenne und beschwärme, mache ich das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl auf Slomo. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Jede bezahlte Kooperation auf Slomo wird immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet.

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