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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

AUF NACH JAPAN! DIESE ZEHN DINGE KOMMEN MIT AUF DIE REISE

AUF NACH JAPAN! DIESE ZEHN DINGE KOMMEN MIT AUF DIE REISE

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Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so aufgeregt gewesen bin. Morgen fliege ich für eine Geschichte ein paar Tage nach Japan – in ein Land, das mich schon lange fasziniert und das ich doch nie besucht habe.

Am Ende der Reise verbringe ich noch zwei Tage in Tokio, was mich gleich noch eine Runde aufgeregter macht. Ich meine: Japan! Kyoto! Tokio! Und: Das erste Mal seit Jahren alleine und ohne Kinder unterwegs zu sein (ich bin mir sicher, dass sie das schaffen, ich bin mir nur nicht so sicher, ob ich das schaffe). Reiseaufgeregt bin ich immer – dieses Gefühl, woanders zu sein, weit weg vom eigenen Leben, es nutzt sich nie ab. Aber dieses Mal bin ich so richtig reisefiebrig, deshalb habe ich die Reise auch pingeliger vorbereitet als jede zuvor. Hier sind ein paar Dinge, die ich mitnehme – vielleicht ist ja auch etwas für eure nächste Reise dabei. (Und falls ihr noch Tipps für Tokio oder für Langstreckenflüge habt: immer her damit, ich freu mich!).

1) Seinen wahnsinnig gut gepolsterten schwarzen Rucksack, weil ich sehr viel rumgehen werde. Das Modell heißt „Little America”, ist von Herschel und bietet so viel Platz, dass es auch als Zweitwohnsitz durchgehen könnte (sehr praktisch für Vielmitnehmer wie mich – außerdem gibt es ein Laptopfach, in das auch noch mein Buch passt, für diese Reise: „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause”). 

2) Eine nicht gerade hübsche, aber sehr durchsichtige und unkaputtbare Kosmetiktasche, darin neben einigem anderen: eine Zahnbürste mit Zahnpasta, Mini-Tiegel von Muji, in die ich meine Kosmetik abfülle, Hand-Desinfektionszeug, Deo-Tücher, das „Immediate Moisture Facial Hydrosol”-Feuchtigkeits-Spray gegen trockene Haut, Handcreme, Lipbalm, Ohrstöpsel, Pflaster und der Stress-Fix-Roller von Aveda, auf den ich schon seit Jahren schwöre, wenn ich angespannt bin oder nicht gut zur Ruhe kommen kann. Er riecht gerade so viel, dass er einem selbst gut tut, aber niemanden sonst belästigt. Der Duft ist schwer zu beschreiben, ich würde sagen: irgendetwas zwischen Saunaaufguss und Blumenbeet. Tut sehr, sehr gut. Und hält ewig. Auch dabei: das kleine Beschützertier, das Fanny mir mitgegeben hat, damit ich nicht ganz alleine fliege.

3) Noise-Cancelling-Kopfhörer. Eigentlich fürs konzentrierte Schreiben angeschafft, aber im Flugzeug natürlich auch sehr nützlich. Mein Modell von Hiearcool (59 Euro) war noch halbwegs bezahlbar, macht einen guten Sound, unterdrückt Geräusche und funktioniert per Bluetooth oder Kabel. Und die Tasche, mit der er kommt, ist erstaunlich klein und passt deshalb gut in den Rucksack. 

4) Ein paar gemütliche Socken gegen ewig kalte Füße und eine leere Kissenhülle, die null Platz wegnimmt, aber hervorragend als Kissen funktioniert, wenn man sie z.B. mit einem Kapuzenpulli füllt, den ich für alle Fälle auch immer dabei habe. (Schräg, ich weiß, funktioniert aber prima). 

5) Ein iPad mit heruntergeladenen Netflix-Serien: „Haus des Geldes” und „Occupied - Die Besatzung”, zwei Folgen „Chef´s Table”, außerdem die beiden Filme „LOL” (kenn ich und mag ich) und „The Lady in the Van” (den habe ich noch nicht gesehen). Dazu einen Unterwegs-Akku zum Nachladen, meiner ist von Anker.

6) Beim Rumüberlegen, wie ich in Japan an mobiles Internet komme, habe ich herausgefunden, dass es WLAN zum Mitnehmen gibt. Ihr kennt das wahrscheinlich längst, ich hatte noch nie davon gehört. Um an mobiles Internet zu kommen, mietet man sich für die Tage, die man in Japan unterwegs ist, ein kleines Gerät (ungefähr so groß wie ein Handy), mit dem man sein eigenes WLAN immer dabei hat (ohne Datenlimit, ab mehr als 3 GB pro Tag wird das Netz allerdings langsamer). Ich habe das beim Anbieter Ninja WiFi gemacht. Abholen und wieder abgeben kann man es z.B. an verschiedenen Flughäfen. Die Kosten liegen pro Tag bei knapp sieben Euro. Ich bin gespannt, ob sich das lohnt – zu wissen, dass ich per Skype immer gut für die Mädchen erreichbar bin, entspannt mich aber schon sehr. Andere Anbieter sind zum Beispiel Pocket WiFi von Japan RailPass oder Tep Wireless, deren Gerät man mieten oder kaufen kann und das in mehr als 100 Ländern funktioniert. Habt ihr so ein Ding schon mal ausprobiert?

7) Dann mein Handy mit ein paar Apps, die in Japan hoffentlich praktisch sind:

* „Google Maps”, weil ich es liebe, mir mit MyMaps Karten mit all den Orten anzulegen, die ich mir ansehen möchte (und sie mit beknackten Namen zu versehen). So habe ich immer alle Adressen dabei – und wenn ich noch einmal wiederkomme, muss ich mir nur „Oui, Paris” oder „Tokio, Tokio, TOKIO” ansehen und weiß sofort, wo es mir gefallen hat.

* Da man GoogleMaps in Japan (soweit ich weiß) nicht offline benutzen kann, habe ich mir zur Sicherheit noch „maps.me” heruntergeladen – dort funktionieren einmal heruntergeladene Karten offline. 

* „Google Translate” übersetzt Texte, sobald man mit der Kamera über sie fährt.

* „Japan Wi-Fi” zeigt an, wo der nächste Hotspot ist und verbindet einen, ohne dass man sich jedes Mal neu einloggen muss. (Vielleicht gar nicht nötig mit dem WLAN to go, aber man weiß ja nie). 

* „NAVItime for Japan”, sucht U-Bahn-Verbindungen, aber auch internationale Geldautomaten heraus. 

* „Hyperdia” zeigt an, wann welche Züge fahren.

* „Seat Guru” sagt einem vor der Platzreservierung, welche Sitze im Flugzeug empfohlen werden und welche eher nicht (bin gespannt, ob das hilft).  

* Diese Wetter-App „Yr” vom norwegischen meteorologischen Institut hat mir mal ein sehr netter Fotograf empfohlen – sie sei zuverlässiger als jede andere, und ich kann das nur bestätigen. Sehr hübsch und benutzerfreundlich ist sie auch. Man kann nämlich durch den Himmel der nächsten Tage fliegen.

* Und die App der Fluggesellschaft, mit der ich fliege – in diesem Fall Air France. Die sagt, ab wann man einchecken kann, informiert über Verspätungen und zeigt die Bordkarten an.

8) Eine 1-Liter-Wasserflasche zum Wiederauffüllen mit Sicherheitsverschluss. Die befülle ich mir nach der Sicherheitskontrolle mit Wasser. Meine ist eine uberBottle von 720°DGREE.

9) Das unglaublich weiche Tuch von Isabel Marant, das ich letzte Woche in meinem Lieblingssecondhandladen Soeur gefunden habe. Als Schal und Extra-Decke. (Genau das hier, meines war allerdings deutlich günstiger).  

10) Und ein Reisepass-Etui von Muji, das ich anstelle meines Portemonnaies mitnehme. Darin neben meinem Pass mein Flugticket, meine Karten und Geldscheine, ein Stift und alle Reiseinformationen. In der Mitte befinden sich noch drei transparente Taschen mit Zipper – für Visitenkarten, Quittungen, Reiseerinnerungen oder Fotos, die mit müssen. Für Kleingeld habe ich mir eine kleine Extratasche gekauft. Zusammen ist beides leichter als mein Riesenportemonnaie und deutlich praktischer für diese Reise (und alle, die noch kommen).

Nicht im Rucksack, weil es zu schwer ist: Der Reiseführer „Tokio – Die besten Geheimtipps” von Steve Wide und Michelle Mackintosh aus dem Hölker Verlag – nicht nur toll gestaltet, sondern auch ein Schatz an Informationen. 

Falls ihr Lust habt mitzukommen: ein paar Reiseeindrücke gibt´s nächste Woche auf Instagram.

Schönes langes Wochenende!

DER APRIL 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)

DER APRIL 2018 (UND WAS IHN GUT GEMACHT HAT)