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Hallo.

Mein Name ist Okka.
Dieses Blog handelt von
den Dingen, die ich liebe – Büchern, Filmen, Mode,
Beauty, Kochen, Reisen.
Und vom Leben mit meinen beiden Töchtern in Berlin. 
Schön, dass du hier bist. 

ANFÄNGE UND APFEL-ZIMT-STREUSELKUCHEN

ANFÄNGE UND APFEL-ZIMT-STREUSELKUCHEN

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Gestern Nacht, als ich nicht wieder einschlafen konnte, nachdem sie aufgewacht war, habe ich im Netz herumgelesen. Die meiste Zeit ging es darum, wie man es schafft, 2017 endlich effektiver zu werden. Effektiv abzunehmen, zu arbeiten, aufzuräumen. Ich las das alles und fragte mich, was eigentlich mein Plan für dieses Jahr ist. Was die Dinge sind, die meinem Leben gut tun würden, und natürlich gäbe es darin so einiges zu schaffen, lassen, straffen. Aber in Wahrheit will ich dieses Jahr eigentlich nur eines: wieder neugieriger auf mich selbst sein. Und zwar vollkommen ineffektiv. Mehr schreiben. Ohne Auftrag, ohne Formatierung, für mich, in dieses Weblog und gucken, wohin mich das bringt. Ausprobieren, was da an Ideen in mir herumpuckert und dabei oft um Rat und Expertise bitten (weil es bescheuert ist, das aus Verlegenheit nicht zu tun oder weil ich davon überzeugt bin, dass ich das sowieso nicht kann, ohne es überhaupt ausprobiert zu haben). Mehr Musik hören, vor allem solche, die ich nicht kenne. Meinen Albernheiten folgen, meiner Sehnsucht, meinem Bauch. Der wollte heute Apfelkuchen, einen, der mir im Kopf herumlungert, seit ich ihn in „Eat in My Kitchen”gesehen habe –  einem ganz wunderbaren Kochbuch, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe (vielleicht kennt ihr schon das ebenso wunderbare Weblog von Meike Peters). Ganz unten: ein wahnsinnig buttriger Teig, in der Mitte: saftige, leicht säuerliche Äpfel, oben: Unmengen von Zimt-Streuseln, die im Mund krachen. Dazu, und das steht nicht im Rezept: sehr viel Schlagsahne. Ein guter Anfang.

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APFEL-ZIMT-STREUSELKUCHEN
(nach einem Rezept von Meike Peters aus „Eat in My Kitchen”

Zutaten für den Teig:

* 125 g weiche Butter
* 125 g Zucker
* 1/4 Vanilleschote, ausgekratzt
* 3 Eier
* 250 g Mehl
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise feines Meersalz

Zutaten für die Obstfüllung:

* 5 große saure Äpfel (ich nehme Boskop), geschält, halbiert und entkernt, die äußere Seite der Apfelhälften 5 Mal der Länge nach eingeritzt

Zutaten für die Streusel:

* 200 g Mehl, nach Bedarf mehr
* 125 g Zucker
* 1/4 Vanilleschote, ausgekratzt
* 2 TL Zimt
* 125 g Butter, geschmolzen, nach Bedarf mehr

Zutaten für das Topping:

* 2 TL Zucker
* 1/8 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

1) Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

2) Eine Springform (Durchmesser: 25cm) buttern.

3) Für den Teig die Butter, den Zucker und die Vanille in einer großen Schüssel mit einem Mixer cremig schlagen. Nacheinander die Eier dazugeben, dazwischen immer gut verrühren, dann etwa 2-3 Minuten cremig schlagen.

4) Das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen. Zur Buttermischung geben und mit dem Mixer gut verrühren. Den Teig in die gebutterte Form geben, die Äpfel (mit der eingeritzten Seite nach oben) darauf verteilen und sanft in den Teig drücken.

5) Für die Streusel das Mehl, den Zucker, die Vanille und den Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Die geschmolzene Butter dazugeben und mit den Knethaken eines Mixers rühren, bis sich erste Streusel bilden. Falls sie zu feucht oder klebrig sind, mehr Mehl nachgeben. Sind sie zu fein oder formen keine größeren Streusel, mehr geschmolzene Butter angießen. Sofort über den Äpfeln verteilen, mit den Fingern größere Streusel zerkrümeln.

6) Für das Topping den Zucker mit dem Zimt vermischen und über den Streuseln verteilen. Etwa 50-60 Minuten golden backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Metall- oder Holzstäbchen, das man in die Mitte piekst, fast sauber bleibt. Den Kuchen mindestens 15 Minuten abkühlen lassen, bevor er aus der Form genommen wird.

Die Äpfel lassen sich auch durch 1 Kilo entsteinte, halbierte Pflaumen ersetzen. Oder durch 800 g geputzten, in 4 cm lange Stücke geschnittenen Rhabarber.

Meike Peters: „Eat in My Kitchen: Kochen, backen, essen und genießen”, Prestel, 256 Seiten, 29,95 Euro. Hier ist eine Review in der New York Times.

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